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24. Dezember 2011 | 11:12 | Geschrieben von Malte

WWR wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest!

Liebe Freunde der Karl May Spiele Bad Segeberg,

die Wild West Reporter wünschen Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest, Stunden der Ruhe abseits der alltäglichen Hektik und eine schöne Zeit mit den Menschen, die Euch wichtig sind.

Aus unserer Sicht geht ein anstrengendes Jahr zu Ende, das auch für uns persönlich manche Veränderungen mit sich gebracht hat – manche schöne aber auch unschöne. So ist nun mal das Leben!

Unser gemeinsames Hobby hat uns gewiß viel Freude bereitet. Mit „Der Ölprinz“ durften wir eine Inszenierung erleben, die auf breite Zustimmung traf und unter ungünstigen Wetterbedingungen mit einem mehr als respektablen Ergebnis jenseits der Zuschauermarke von 300.000 auslief. Wir durften sympathische Neuzugänge kennenlernen und bewährte Kräfte wiedersehen. Alles in allem genug Gründe, uns auch auf die Saison 2012 zu freuen, denn: die für den Erfolg maßgeblichen Personen und Faktoren bleiben uns erhalten.

Wagen wir einen Blick nach vorne, so erwartet uns ein eher selten aufgeführter Stoff: „Winnetou II“. Von anderen Bühnen häufig als „Kassengift“ geschmäht und gemieden, greift man am Kalkberg in der 60 jährigen Geschichte nicht zum ersten mal darauf zurück: insgesamt zehn Aufführungen umfassten Inhalte der Buchvorlage, die sich zumeist auf die tragische Dreiecksbeziehung Winnetou-Ribanna-Old Firehand konzentrierten.  Entgegen erster Annahmen scheint uns aber weniger eine Bearbeitung der vermuteten „Scout“-Episode zu erwarten sondern der Versuch, die beiden Handlungsstränge des Buches zu kombinieren. In der Vorankündigung der Kalkberg GmbH wird klar formuliert. Zitat: „Doch dann stehen sie (die Blutsbrüder – Anm. d. Autors) plötzlich Santer gegenüber, dem Mörder von Winnetous Vater und Schwester.“ Nun drängen sich interessante Fragen auf: werden wir auch noch Old Firehand und Ribanna erleben? Wie kann man beide Handlungsstränge sinnig miteinander kombinieren?  Fragen, denen sich das künstlerische Team Norbert Schultze jr., Stefan Tietgen und vor allem Autor Michael Stamp dieser Tage bestimmt schon intensiv widmen. Namentlich die „Scout“ Geschichte um den alten Westmann Old Death. 1996 bereits von Norbert Schultze jr. inszeniert, wird uns die Geschichte (diesmal von Michael Stamp adaptiert) endlich noch einmal präsentiert. Interessante Handlungsorte wie New Orleans und das Grenzgebiet zu Mexiko werden in Aussicht gestellt und somit verspricht die neue Saison genauso spannend zu werden wie es auch in diesem Jahr der Fall war.

Es sendet Euch weihnachtliche Grüße

im Namen der drei wackeren WWR

Andreas Hardt

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18. September 2011 | 21:43 | Geschrieben von Malte

Interview mit Frank Kessler

Einer der Hauptdarsteller in der Jubiläumssaison am Kalkberg war Frank Kessler. Er spielte Buttler, den Stiefbruder des fiesen Ölprinzen. Der in Ratingen geborene Schauspieler spielte seine erste Saison am Kalkberg und hinterließ dabei einen bleibenden Eindruck.

WWR: Herr Kessler, die Saison ist zu Ende. Eine sicherlich anstrengende Zeit liegt hinter Ihnen und dem Rest des Ensembles. Heißt es nun erst einmal Urlaub machen?

F.K.: Ja, ein bisschen Urlaub gönne ich mir, aber die nächsten Projekte liegen schon an. Mit meiner eigenen Firma “BerlinConnection” stelle ich gerade ein neues Projekt auf die Beine. “Ching Chang Chong” soll es heißen. Außerdem werde ich ab November bei einem neuen Filmprojekt mitwirken.

WWR: Die Saison war wettertechnisch sehr durchwachsen. Wie anstrengend war es für Sie als Darsteller?

F.K.: Das war schon eine emotionale Herausforderung. Aber dafür ist man Profi, dass das so funktioniert. Aber auch eine Bitte an die GmbH die Hinterbühne Regen trocken zu bauen. Auch wenn man auf der Bühne manchmal im Regen steht, braucht man das nicht noch hinten. ;-)

WWR: Woher hat das Team die Motivation genommen immer wieder bei dem Wetter Höchstleistungen zu bringen?

F.K.: Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich persönlich habe jede Vorstellung als eine kleine Premiere gesehen, um so immer konzentriert zu sein und nie etwas als selbstverständlich anzusehen.

WWR: Haben Sie im Laufe Ihrer Karriere schon einmal eine ähnliche Erfahrung gemacht?

F.K.: Ja, zwei Mal sogar schon. Zum einen spielte ich bereits bei den Festspielen in Bad Hersfeld und dann war ich noch bei den Müritzer Festspielen zu sehen. Das Spielen an sich war ähnlich wie in Segeberg. Doch alle drei Bühnen legen ihre eigenen Schwerpunkte. In Bad Hersfeld zum Beispiel wird eher weniger mit Tieren gearbeitet. Zwar fährt schon mal eine Kutsche über die Bühne, aber das war es dann auch. Aber welchen Schwerpunkt die Bühnen legen, hängt auch ganz viel von der Handlung und den Darstellern ab.

WWR: Bei den Karl-May-Spielen gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit Tieren. Konnten sie bereits vor Ihrem Engagement reiten?

F.K.: Reiten konnte ich schon, aber trotzdem gab es vor der Saison noch ein Intensivtraining mit Sylvia Kassel. Und das ist auch gut so. Es gibt nämlich immer wieder Situationen in denen die Pferde anders reagieren, um so einer Gefahr aus dem Weg zu gehen. In einer meiner Szenen beispielsweise sollte ich über den Abritt 3 von der Bühne verschwinden, mein Pferd entschied sich jedoch in letzter Sekunde mit mir über den Bunker zu verschwinden. In solchen Situationen zeichnet sich dann das Reittraining aus und man bleibt auch dann sicher im Sattel.

WWR: Was war für Sie ein besonderes Highlight während der Saison?

F.K.: Ganz klar die letzte Vorstellung. Die war schon etwas ganz besonderes. Aber darüber hinaus gab es kein besonderes Highlight. Jede einzelne Vorstellung war etwas ganz Besonderes.

WWR: Jede Vorstellung ist anders. Gab es in diesem Jahr auch größere Pannen oder Patzer?

F.K.: Nein, da gab es in diesem Jahr nichts größeres. Es hat sich mal ein Schuss nicht gelöst oder ähnliches, aber ansonsten hat alles reibungslos geklappt. Auch vor größeren Verletzungen sind wir verschont geblieben. Ich habe mir während der Probe nur eine kleine Verletzung an der Hand zugezogen, aber mehr auch nicht.

WWR: Wie sieht es aus? Dürfen wir Sie noch einmal am Kalkberg bewundern?

F.K.: Ich hoffe es sehr. Mein Interesse hier noch einmal dabei zu sein ist riesig. Dieser Sommer war einfach ein großes Abenteuer, in das ich mich noch einmal stürzen möchte.

WWR: Wenn Sie noch einmal dabei sein sollten, welche Rolle würden Sie dann gern einmal verkörpern?

F.K.: Da lege ich mich nicht genau fest. Ich mag eigentlich alle Facetten. Ob nun Komiker, Old Shatterhand oder ein böser Indianer. Das muss man dann von Rolle zu Rolle schauen, ob es zu einem passt.

WWR: Wie würden Sie die Saison in wenigen Worten zusammenfassen?

F.K.: Einfach spitze! Wir hatten ein super Ensemble, dass in sich einfach stimmte und der Zusammenhalt der Gruppe war groß. Es war eine wundervolle Erfahrung.

Die Wild-West-Reporter bedanken sich bei Frank Kessler, dass Sie sich die Zeit für einige Fragen genommen zu haben und wünschen Ihm für die Zukunft alles Gute!

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16. September 2011 | 11:01 | Geschrieben von Heinz-Gerd

Neue Hörbücher des Karl May Verlages

Der Schatz im Silbersee & In den Schluchten des Balkan

Die „grünen Bände“ der Karl May Reihe aus dem Karl May Verlag sind bereits seit Generationen sehr beliebt. Es gibt kaum einen Haushalt wo man nicht mindestens einen Band der Karl May Reihe finden kann und mit nahezu jedem mit dem man spricht, fällt bei Karl May Büchern sofort die „grüne Reihe“ ein.  Im Zeit alter des „iPod“ oder hochmoderner Mobiltelefone, die gerne als Mp3 Player verwendet werden, hat das Buch gerade bei  jüngeren ausgedient. Dem hat der Karl May Verlag vor einigen Monaten entgegengewirkt und angefangen die „grüne Reihe“ als Hörbuch auf CD und Mp3 CD veröffentlicht. Nicht nur die jüngeren haben ihre Freude an den Hörbüchern, sondern auch all jene die sich die Abenteuer der Figuren des Karl May Universums vorlesen lassen wollen. Als neueste Hörbücher hat der Karl May Verlag „In den Schluchten des Balkan“ und den absoluten Klassiker „Der Schatz im Silbersee“ veröffentlicht.

In den Schluchten des Balkan

Von Edirne aus reitet Kara Ben Nemsi mit Halef, Osko und Omar Ben Sadek neuen Gefahren entgegen. Abenteuer mit Schmugglern und Halefs groteskes Erlebnis in einem Taubenschlag stehen im Mittelpunkt des Geschehens. In Ostromdscha aber treffen die Freunde auf den “heiligen” Mübarek…

Erneut hat man Peter Sodann für die Sprechrolle einen bekannten und beliebten Sprecher verpflichtet, der bereits über Karl May Erfahrung verfügt und großer, bekennender Fan der Werke des Maysters ist. Sodann macht seine Sache gewohnt routiniert und er schafft es durch gutes und nicht übertriebenes verstellen seiner Stimme den Personen einen eigenen Hauch zu verleihen. Der Zuhörer hat keine Schwierigkeiten die Personen zuzuordnen und das Spiel mit der Stimme sorgt für eine gute Atmosphäre. Technisch gibt es ebenfalls nicht zu bemängeln. Passende Hintergrundmusik ist dann und wann dezent zu hören und stört nicht bzw. wirkt nie unplatziert.

Der Schatz im Silbersee

Der Schatz im Silbersee mit seinen sagenhaften Reichtümern ist das Ziel einer Bande von Tramps unter Führung des berüchtigten “Roten Cornel”. Winnetou, Old Shatterhand, Old Firehand und weitere Gefährten ziehen den gleichen Weg, um Weißen und Indianern hilfreich zur Seite zu stehen, die von den Verbrechern bedroht sind.

Nun ist also auch das bekannteste Werk aus der Feder des Maysters als Hörbuch im Karl May Verlag erschienen.  Mit Heiko Grauel wurde ein ebenfalls bekannter Sprecher verpflichtet der schon „Karl May Erfahrung“ besitz. Der Radiomoderator macht seine Sache routiniert und sachlich und vermittelte eine gute Atmosphäre. Seine angenehme Stimme kann, die er sehr gut variiert und der man über einen längeren Zeitraum folgen kann. Auch hier gibt es technisch nichts zu bemängeln. Es wird eine ruhige und dichte Wild West Atmosphäre geschaffen die den Zuhörer fesselt und ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu Zeiten von Cowboys und Indianern entführt

Für beide Hörbücher gilt: Das was man erwartet bekommt man auch. Gute Sprecher, schöne Atmosphäre und gute Unterhaltung. Durch die Veröffentlichung der Hörbücher geht der Karl May Verlag einen guten und richtigen weg. Für zukünftige Veröffentlichungen wäre es aber auch schön andere, ebenfalls bekannte Stimmen zu hören. Nicht weil die jetzigen schlecht wären, sondern um Abwechslung zu gewinnen. Aber auch so lohnt sich der Kauf der Hörbücher. Ob beim Autofahren oder den kommenden Herbsttagen vor dem Kamin, Winnetou, Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi werden Sie entführen und das äußerst gelungen.

Übersicht:

In den Schluchten des Balkan

Dauer: ca. 892 min

Sprecher: Peter Sodann

Erscheinungsjahr: 2011

Verlag: Karl-May-Verlag

ISBN: 978-3-7802-0704-3

Preis :19,95 €

Auch als Audio CD für 29,95 erhältlich (12 CD Box)

 

Der Schatz im Silbersee

Dauer: ca. 910 min

Sprecher: Heiko Grauel

Erscheinungsjahr: 2011

Verlag: Karl May Verlag

ISBN: 978-3-7802-0736-4

Preis: 19,95 €

Auch als Audio CD für 29,95 erhältlich (12 CD Box)

Hörprobe Silbersee: http://www.karl-may.de/titel/audio/00736.mp3

Hörbprobe Balkan: http://www.karl-may.de/titel/audio/00704.mp3

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4. September 2011 | 19:00 | Geschrieben von Malte

303.386 Besucher – “Toll, Winnetou!”

Eine ganz besondere Saison ist heute in Bad Segeberg zu Ende gegangen. Die 60. Spielzeit am Kalkberg machte es allen Beteiligten wahrlich nicht einfach. Und Schuld an allem war das Wetter. Viele der insgesamt 72 Vorstellungen waren verregnet, aber den Besucher schien dies nichts auszumachen. Sie zogen in Scharen in das Freilichttheater am Kalkberg und bescherten den Spielen somit das viertbeste Ergebnis.

Traditionsgemäß war auch in diesem Jahr die letzte Vorstellung mit einigen kleinen Schmankerln bestückt worden. Die Darsteller schafften es immer wieder mit kleinen Text- oder Handlungsänderungen das Publikum zum Lachen zu bringen.

Jetzt heißt es erst einmal Winterpause, aber nicht für uns. Hier auf unserer Homepage sind auch in den Wintermonaten immer aktuelle News zu finden. Wir freuen uns aber schon jetzt auf den Festspielsommer 2011.

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