Aktuelles
Ensemble
Interviews
Artikel
Österreich
Festspielwelt
Historie
Videos
Links
Wir über uns
Impressum


Newsletter Karl May Livestream Galerie Kontakt

Österreich


Neuer Produzent, neue Ideen, neue Darsteller – Passiert in Gföhl großes?

Der 22. April 2010 war ein wichtiger Tag für Friedrich Grud, dem Produzenten der Karl May Spiele in Gföhl. Vor gut 35 Vertretern von Rundfunk, Print und TV präsentierte er sein neues Konzept für die Karl May Spiele Gföhl im Szene Lokal “RieGi“, im ersten Wiener Bezirk.

Grud, selber jahrelang auf den diversen Karl May Bühnen Österreichs in verschiedenen Rollen aktiv, präsentierte zwei seiner Gaststars und weitere Mitglieder des Ensemble.

Die Aufmerksamkeit der Presse lag vor allem auf den „Baulöwen“ und „Yellow Press“ Dauergast Richard Lugner, der in Deutschland vor allem durch sein Medienwirksames Auftreten beim Wiener Opernball bekannt ist. Ebenfalls auf der Pressekonferenz war Christine Schuberth vor Ort. Schuberth wird in Gföhl die Karl May Fremde Rolle der „Ludmilla Nemezcek“ spielen. Die sympathische Schauspielerin ist in der Karl may Szene keine unbekannte. 1975 spielte sie in der Weiner Stadthalle, ander Seite von “Winnetou” Reza Khan und “old Shatterhand” Bruce Low die Rolle der “Nscho-tschi”.

Auf der Pressekonferenz standen die Darsteller den Medien Rede und Antwort. Vorher erklärte Friedrich Grud das neue Konzept der Karl May Spiele und wies auf diverse Werbeaktionen hin. In entspannter Atmosphäre servierte das Team vom”RieGi” diverse Leckereien und es blieb Platz zum Smalltalk. Diese Zeit nutzen wir um mit dem “Old Firehand Darsteller Kurt Allmer und Christine Schuberth zu sprechen:

Herr Allmer, was bedeutet Karl May & die Festspiele für Sie?

Erstmal möchte ich sagen, das ich es bedauerlich finde das Karl May zu den Trivialautoren gezählt wird. Für mich werden seine Werke und Karl May selber so nicht richtig bewertet. Seine Werke lösen eine Faszination für mich aus. Jeder Schauspieler der Karl May auf der Bühne gespielt hat, weiß was ich damit meine.  Diese leuchtenden Kinderaugen – man wird dabei selber nochmal jung (lacht).  Leider sind die bisherigen Inszenierungen in Österreich dem noch nicht so gerecht geworden. Wir möchten in Gföhl etwas neues schaffen – Karl May gerecht werden.

Sie spielen heuer den Old Firehand, viele kenne Sie aber auch in der Rolle des Old Shatterhand, einer ähnlichen Rolle. Wie wollen Sie dem Firehand das profil geben, damit es nicht nur ein Duplikat ihrer Shatterhand Darstellung wird?

Das ist natürlich nicht einfach, denn ich muss da selbstverständlich aufpassen. Aber der Old Shatterhand ist ein viel feinerer Typ – ein Schriftsteller, während Old Firehand kerniger ist. Ein Trapper, ein ganz anderer Menschenschlag, der aufgrund seines ganz anderen Umfeldes, durch das Leben in den Bergen als Trapper,  einen ganz anderen Ausgangspunkt zum Geschehen im Westen hat als Old Shatterhand. Ich hoffe das ich das so auch auf die Bühne bringen kann.

Friedrich Grud möchte die Karl May Spiele in Österreich auf ein anderes Niveau heben und hat durchaus interessante Ansätze dafür. Ist das neue Konzept der richtige weg?

Ich glaube das das funktionieren kann. Die Darsteller, die Marketingkampagnen und Friedrich als Persönlichkeit könen tatsächlich für einen “Ruck” sorgen. Der “Fritz” ist dabei etwas großes zu schaffen.

Vielleicht ein, zwei Worte zu Friedrich Grud?

Wir kennen uns schon sehr lange und hatten schon einige Ideen, die wir verwirklichen wollten. Kleinere “Luftschlösser” – alle drei “Old´s” zum beispiel auf eine Bühne zu bringen (lacht). Friedrich ist ein guter Typ und es freut mich das ich heuer mit ihm gemeinsam auf der Bühne stehen werde. Ich wünsche ihm von herzen alles gute für dieses neue Projekt.

Ist Karl May noch zeitgemäß?

So sehr wie noch nie. Ich glaube das es gerade in heutiger Zeit enorm wichtig ist auf verschiedene Dinge wie Minderheiten, Werte und Normen hinzuweisen. Karl May war zu seiner Zeit sehr weitsichtig.

Herr Allmer, vielen Dank für die kurzen Einblicke und alles gute für die Saison 2010

Auch Christine Schuberth stand für ein kurzes Statement zur Verfügung!

Frau Schuberth, sie haben schon Karl May gespielt…

…in der Wiener Stadthalle zusammen mit Bruce Low als “Old Shatterhand”. Ich habe die “Nscho-tschi” gespielt. Schwarze Haare, braunes Make Up und die Kinder haben es geliebt. Das war eine schöne Zeit, obwohl mich die Kinder auf der Straße nicht erkannt haben. Aber die Mütter: “Schau da ist die Nscho-tschi” (lacht) und schon kamen die kleinen an und freuten sich eine “echte” Indianerin zu treffen. Herrlich! Das war eine Riesen Produktion und tolle Erfahrung!

Wie kommt es dazu das Sie jetzt wieder Karl May spielen?

Der Manager von Richard Lugner hat mich empfohlen! Er hatte das Drehbuch gesehen und bei dem Rollenprofil an mich gedacht. Herr Grud hat mich daraufhin gefragt und ich hab “Ja” gesagt. So einfach ist das manchmal. und jetzt freue ich mich auf eine neue Erfahrung, schließlich findet die Inszenierung diesmal unter freiem Himmel statt und nicht in der Halle. Ich hoffe das es wieder so ein Erlebniss wird.

Haben Sie Karl May gelesen?

Obwohl ich die Bücher alle habe, muss ich gestehen das ich sie nie gelesen hab. Mich haben die Indianer auch nie interessiert, denn die Squaws mussten immer Kochen und den Besen schwingen. Ich wollte immer zu den bösen Cowboys gehören. Nun werde ich den Besen schwingen, aber die Rolle der “Ludmilla Nemezcek” bietet noch viel mehr. Und wer weiß, vielleicht hole ich doch noch das ein oder andere Karl May Buch aus dem Regal.

Vielen Dank und alles gute für die Saison

Das Ensemble der Gföhler Karl May Akteure ist im übrigen noch nicht komplett. Die Rolle des “Jefferson Hartley” muss kurzfristig neu besetzt werden. Wir werden in Kürze darüber berichten. Nachfolgend die wichtigsten Informationen zur Saison 2010

Inhaltsangabe:

Wir schreiben das Jahr 1866, im Gebiet des heutigen Colorado´s den Jagdgründen der Uthas.
Ein ehemaliger Südstaaten Cornel Namens Brinkley (Anton Ebner), und die ihm nach dem Krieg verbliebenen Getreuen, jagen hinter der Legende um den Schatz im Silbersee her.
Beeinflusst von dem diabolischen Quacksalber und Wunderheiler Jonathan Hartley , versucht der psychotische Cornel, die Hälften einer Schatzkarte im Besitz von zwei Kindern, Ellen Patterson (Elena Grud) und Fred Engel, mit allen Mitteln in seine Hände zu bekommen.

Der exaltierte Lord Castlepool (Wolf Gruber) – Vormund der Kleinen Ellen – ist mit ihr unter der Führung seines Freundes, dem Scout Sam Hawkens (Max Mayrhofer) und seiner Haushälterin Ludmilla Nemezcek (Christine Schuberth), auf dem Weg zum Silbersee. Dort angekommen soll ein Claim, das Erbe der Kleinen Ellen, abgesteckt und eintragen werden.
Ihr Weg führt sie über  Jake Buttlers (Richard Lugner) Farm, wo ein Treffen mit den Trappern Old Firehand (Kurt Allmer), Tante Droll (Jürgen Pendl) und dem kleinen Fred Engel abgemacht ist. Von hier aus geht die gemeinsame Weiterreise durch das Gebiet der Uthas hinauf zum Silbersee, wo sich einige Wege wie auch der der Tonkawa Prinzessin Kleiner Bär (Silvia Hackl) kreuzen werden.

Doch sind sie nicht die einzigen, die dem Cornel und seinen Tramps begegnen werden. Der Große Wolf (Constantin Koch), Häuptling der Uthas und Old Surehand (Michael Allmer), der weiße Jäger, sind hinter dem Cornel und seinem Handlanger, dem Wunderdoktor, her, um sie zur Strecke zu bringen.

Auch Winnetou (Okitay Dogonay) und Old Shatterhand (Friedrich Grud) – auf dem Weg zu Buttlers Farm, um dort ihre Freunde zu treffen – queren die Fährte Brinkleys, bevor dieser den Kindern etwas anzutun vermag.

Die Dauer der Inszenierung beträgt ca. 100 min. mit einer Pause zwischen den beiden Akten.

Download A5 Flyer PDF Karl May Spiele Gfoehl


———————————————————————————————————————————————

 

Karl May Spiele Winzendorf

Inhalt 2010

Curly Bill, einem skrupellosen, goldgierigen Bandit, gelingt es, mit Hilfe des Halbblutes Ik Senanda ein ganzes Lager vom Volke der Komantschen zu versklaven und sie in seinem Bergwerk nach Gold graben zu lassen. Darüber hinaus erfährt Curly Bill, dass Ben Mac Haller eine Goldmine besitzt und setzt alles daran, sich diese anzueignen. Tokwi-kawa, der junge Häuptling dieses Stammes, verzweifelt, weil er, statt sich um sein Volk zu kümmern, dem „Weißen Hirschen“, einem Fabelwesen, nachjagt und verschwindet. Senanda, angetrieben vom tiefen Hass und bereit jeden zu töten, der sich ihm in den Weg stellt, hat aber noch ganz andere Pläne. So macht er Jagd auf seine Mutter Mine-.Yota, die Frau des Rangers Ben Mac Haller und vor allem auf seine Halbschwester Apanatschi. Winnetou, Old Shatterhand und Sam Hawkens erfahren von diesem mörderischen Plan und versuchen, dies zu verhindern. Aber auch Hobble Frank sowie Gunstick Uncle bekommen Kenntnis von diesen Ereignissen und wollen Ben Mac Haller und seine Familie vor der drohenden Gefahr warnen, die einerseits von Ik Senanda und andererseits von Curly Bill’s Tramps ausgeht. Sie reisen mit Hilfe eines fahrenden Händlers namens Mac Casy, der aber seine ganz eigenen Absichten hat, zur Ranch.
Wie dieses Abenteuer ausgeht, erzählt Euch unsere Geschichte.

 



Zurück zum Seitenanfang
© 2012 Wild-West-Reporter